Die Verliebtenallee in Saporoshje war am 8. August, nicht weit vom Kommunarsker Standesamt eröffnet. Dieser Tag wurde denkwürdig für 12 Jungpaare, die ihre Beziehungen an diesem Tag rechtskräftig machten. Die Allee ist mit einigen verschiedenfarbigen Skulpturen von Wladimir Kulitsch, dem berühmten Saporoshjer Maler geschmückt.
Für die Anlegung der Verliebtenallee war 212 000 hrywnjas ausgesucht; 78 Bäume, die auf dem unweit liegenden Bauplatz gewachsen waren, wurden dort verpflanzt. Als ihren Hauptzweck betrachteten die Alleenautoren die Schaffung des besonderen Ortes für Jungverheiratete und Verliebte, wo sie ihre Muße durchführen und sich fotografieren lassen.
Man gehört zu einem der Hauptschmucke in der Verliebtenallee die Skulptur „Die sich küssenden Hündchen“, die zwei riesigen, sich küssenden Hunde in Form des großen Bogens darstellt. Das Monument ist aus Beton und Eisen hergestellt, seine Höhe beträgt 4,5 Meter und seine Breite – 6 Meter. Nach der Idee des Bildhauers verkörpern die sich küssenden Hunde eine ewige Liebe und Glück, deshalb werden die jungen Menschen, die unter dem Bogen durchgegangen sind, nicht nur im persönlichen Leben, sondern auch im Geschäftsleben einen unbedingten Erfolg haben. Nach der Skulpturenaufstellung gründete die Jugend die Tradition, sich am Tag der feierlichen Eheschließung im Hintergrund des berühmten Monuments fotografieren zu lassen.
Am 14. Februar, am Valentinstag, kamen die Saporoshjer Veranstalter
der Flashmobbers zur Entscheidung, in der Verliebtenallee eine ziemlich ungewöhnliche Maßnahme durchzuführen. Nach dem abgemachten Plan hatten zwei Flashmobbers in diese Allee mit Mädchen- oder Burschenphotos durchzulaufen, um dann die Abbildungen zu küssen. Die übrigen Teilnehmer folgten einfach ihrem Beispiel. Die Saporoshjer unterstützten aber warum diese Maßnahme nicht und begannen einfach die Reigen in der Allee zu tanzen und zwei Tanzpaare von Burschen trugen eine ungewöhnliche Tanz vor.
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