Das wertvollste, obwohl nicht das älteste architektonische Denkmal Ternopols ist die Dominikanische Kirche des Heiligen Winzent Ferrarski (jetzt ist es die Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis Jungfrau Marija).

Die Fassade des Heiligtums sieht auf den modernen Platz der Freiheit - früher, in der polnischen Zeit, war es der Platz namens Jan Sobeski. Der Ternopoler Hauptplatz existierte schon in der Mitte des XVIII. Jahrhunderts, als die dominikanische Kirche nur im Projekt war, deshalb sind der Tempel und der Platz seit langem zusammen.
Die majestätische Kirche wurde 1749-1779 (nach anderen Daten, wurde der Bau 1778 beendet, und der Tempel wurde 1779 eingeweiht) nach dem Projekt des Augustes Moschtschinski errichtet. Die majestätische Basilika wurde mit zwei quadratischen dreigestuften Türmen mit verlängerten pyramidalen Abschlüssen geschmückt. Die massive ovale Kuppel, die mit der Laterne endet, verstärkt den Eindruck der Monumentalität. Der Südturm des Tempels hatte früher die Uhr. Die Seitenfresken gehörten seinem Schüler Jusef Chojnizkij. Die Malereien sind bis jetzt nur fragmentarisch auf der Kuppel erhalten geblieben (die modernen Malereien des Deckengemäldes sind von Kiewer Georgij Schurawski erfüllt).

1820-1901 gehörte die Kirche den Jesuiten, und in den Mönchszellen befand sich das Gymnasium. 1908-1910 Jahren wurde die Kuppel restauriert, wurden die Fresken erneuert und die Kirche wurde elektrifiziert. Der Tempel litt in April 1944 stark. Er wurde 1959 wieder hergestellt, wonach im Heiligtum das Lagerhaus der Theaterdekorationen aufgestellt wurde. 1978-1989 in der Kathedrale befand sich die Ternopoler Gemäldegalerie. Der Kirche schließen sich die Räume der zweistöckigen Mönchszellen (jetzt ist das das Staatliche Archiv des Gebietes) an. Der kleine Eingang neben der Kirche ist dank der dynamischen Barockplastik interessant.
Die Fassaden des Tempels schmückten die Skulpturen. Im Heiligtum ist die denkwürdige Tabelle 1778 auf die Ehre des Gründers des Klosters Jusef Potozki erhalten geblieben. Früher bewachte den Eingang in den Tempel die Statue des heiligen Winzent (Winsent, Winzentij), des Beschützers der wohltätigen Gesellschaften, der ein Schutzherr der Ternopoler Kirche war. In der Mitte des XVIII. Jh. war Winzent ein ganz „neuer“ Heilige: er, der französische Priester-Missionär aus dem XVI. Jahrhundert, wurde nur 1737 heiliggesprochen. Jene Skulptur gibt es seit langem schon nicht. Bei dem Eingang in den Tempel 2004 war das Kardinal-Joseph-Slepoj-Denkmal errichtet.
Die Ikonographie der Kirche in Ternopol ist außerordentlich reich.
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