Die Siedlung Gursuf befindet sich am südlichen Ufer in Krim, im kleinen
gemütlichen Tal Gursuf zwischen den Städten Aluschta und Jalta. Vom Osten wird das Tal mit dem Berg Aju-Dag begrenzt, von Westen – mit dem Abhang des Nikitska Bergs, vom Norden – mit Krim Berge.
Die Siedlung ist nicht groß – man kann sie in zwei Stunde umgehen. Das Territorium der Siedlung wird bedingt in vier Teilen geteilt. Der altere Küstenteil der Siedlung Gursuf sieht wie die mittelalterliche Stadt: enge und schiefe Straßen, die vorrevolutionären Gebäude.
Die Küstenfelsen sind die eigenartige Sehenswürdigkeit in Gursuf. Vor allem ist es die Felsen-Inseln von Adalara. Von weitem sehen sie wie die
Märchenschlösser aus, deren Hoch 35 und 48 m ist. In der Vergangenheit wurden die Inseln von Adalara mit dem Ufer durch der Naturlandenge verbunden. Der See zerstörte die Landenge und heute sind nur die Reste der Kalkkette sichtbar. Am Anfang der 20. Jh. befand sich das exotische Restaurant „Venedig“ auf der nächsten Insel, wo man die Meeresprodukte bestellen konnte, die gleich gefangen wurden. Die Kunden wurden zum Restaurant mit Boot gebracht.
Am Ufer neben Adalara erheben sich die Felsenkaps: Puschkinskaja Fels (35 m) und Schaljapina Fels (40 m). In beiden Seiten vom Schaljapina Fels befinden sich zwei wunderbare Buchten mit Wildstrande, wo die schönen
Plätze für Divers sind. Puschkinskaja Fels ist auch für Puschkinskij Grotte berühmt – die Naturhöhle für Jachten und Motorboots. In Grotte kann man auch aus dem Strand „Lasurnyj“ kommen, man braucht nur etwas im Wasser gehen.
Mildes Klima bedingt das Wachsen der subtropischen Fauna. Die verbreitete Pflanze ist Zypresse. In Parks und auf der Uferstrasse wachsen Akazie, Magnolie, Palme und andere exotische Pflanzen.
Kisil-tasch (Der Rote Stein) befindet sich neben der Siedlung Krasnokamianka nicht weit von Gursuf. Der besteht aus marmorartigem Kalkstein. Hier, in der Gegend Roter Stein, ist der einzige Platz in Krim,
wo die Weinrebe wachst, aus der man das beste Dessertgetränk macht – weiß Muskat von Rotem Stein. Der Berg erhebt sich über dem Abhang (etwa 500 m) und schafft die Naturbastion. Auf der Spitze des Roten Steins erhielten die Ruinen des mittelalterlichen Beobachtungspunkts.
Im Dorf Danilowka (ehemalige Aj-Danil) sind die starken Gebäude aus marmorartigem Kalkstein interessant – die Weinkeller vom Graf Worontzow, hier war sein erster Versuch der Industrieweinbereitung und Herstellung des Sekts, und Hof des Gründers des Nikitski botanischen Gartens H. Stewen.
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