Klosterkirche St. Michael in Kiew, ein der ältesten Klöster, zieht die Touristen mit ihrer Geschichte, Architektur und reiche Dekoration an. Auf Ukrainisch wird sie „Slatowerchij“ genannt, das „mit goldnem Kuppel“ bedeutet. Dieser Name stammt aus alten Zeiten: Historiker glauben, dass Kloster so genannt wurde, weil es erstes mit goldnem Kuppel war. Danach erschien eine heilige Tradition - die Oberteile der Kirchen, Klöster und Kathedralen zu vergolden.
Klosterkirche, die von Metropolit von Kiew, Michail, gegründet wurde, wurde während der mongolisch-tatarische Invasion schwer beschädigt, und ihre Wiederaufbau dauerte viele Jahre, aber sieht das derzeitige Gebäude in der Architektur und dem Stil fast identisch als seiner Vorgänger. Trotz der schweren Zerstörungen, erhielten die Wände, Kuppel und Altar Apsis in der Mitte der Haupttempel, die durch ein Wunder bis heute heil blieben und nicht zerstören wurden. Es erhielten auch die Fragmente der antiken Fresken und Mosaiken, die jetzt den Stolz des Klosters sind.
In den letzten Jahren gibt man die Fragmente von Fresken in Klosterkirche St. Michael zurück, die in Russland Eremitage aufbewahrt wurden, so macht es sie nicht nur ein berühmtes architektonisches Denkmal, sondern auch Kulturdenkmal. Leider werden die Mosaiken, die in Sophienkathedrale verlegten wurden, und die Reliquien von Großmärtyrerin Barbara, die in Wladimir Kathedrale verlegten wurden, nicht in Klosterkirche St. Michael zurückgegeben.
Derzeit ist dieses Kloster in männliche und weibliche Klöster umgeteilt (das weibliche Kloster wurde in Podol von mehr als 3 Jahrhunderten übertragen), und auf dem Territorium des Klosters befinden sich die Kiewer Schulen der Geistlichkeit. Die Klosterkirche besaß die großen Landguten bis dem XVII Jahrhundert, die sie mit der Gründung von Rzeczpospolita (Polen-Litauen) des Commonwealth verlor, aber doch wurde den Großteil des Landes noch zu seinen Besitz zurückgegeben.
Das Kloster selbst als Touristensehenswürdigkeit lockt die Touristen wegen seiner Geschichte an: mehr als 50 Jahren dauerte der Wiederaufbau, das Kloster war der Begräbnisstätte der Kiewer Fürsten und Erzengel Michael, zu dessen Ehren dieses Kloster errichtet wurde, gilt als der
Gönner von Kiew. Auf dem Glockenturm des Klosters sind berühmte Uhr-Glockenspiel und einzigartiges Musikinstrument Carillon (dank dem Uhrwerk klingeln die Glocken in bestimmter Tonart, schaffend eine einzigartige Melodie).
Wunderschöne Aussicht, Gebäude in Grünflächen, unübertroffene Fresken und Reichtum - all dies macht die Klosterkirche St. Michael in Kiew ein einzigartiges Denkmal.
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