Die Jesuitenkirche von St. Peter und Paul befindet sich auf Theater Straße und gilt als ein der ersten Denkmäler der Barockarchitektur in Lemberg.
Im Jahre 1610 begannen die Jesuiten (Mitglieder der Mönchsorden der römisch-katholischen Kirche) seine Konstruktion. Es ist bekannt, dass die Werke am Anfang vom Mönch Sebastian Lamhaus geführt wurden, und fort – von D. Briano. Bis 1630 wurde die Kirche fast fertig. Laut den Formen sieht die Kirche als die Kirche Il Gesù in Rom an. Damals waren seine Größe beeindruckend: 41 Meter lang, 22 Meter breit und 26 m hoch.
Die Kirche ist dreischiffig (drei länglichen Räume, die mit Reihen der Säulen oder Pfeilern begrenzt sind), mit einer schwachen Apsis (Auskragung des Gebäudes, die mit Apsidenkuppel oder Gewölbe umdeckt). Die Hauptfassade besteht aus zwei Ebenen. Der untere Teil wird mit sechs monumentalen Pilastern (vertikale Auskragung der Wand, die konventionell einer Spalte entspricht) verziert. In vier Nischen stehen Statuen der Heiligen Jesuiten. Die südliche Fassade sieht viel bescheidener und zurückhaltender aus. Von dieser Seite wurde der Turm der Kirche im Jahr 1702 errichtet, der in jenen Tagen am höchsten in Lemberg war. In 1756 setzte man die Uhr auf dem Turm. Im Jahre 1830, nach dem Unfall, das mit dem Lemberg Rathaus geschah, wurde es beschlossen den Turm der Kirche abzubauen und nur die erste Ebene neben der Apsis zu lassen.
Die Gewölbe der Kirche wurden im Jahre 1740 mit den Fresken von mährischen Künstler J. und S. Eckstein geschmückt.
Nach dem Brand in 1734 wurde die Jesuitenkirche vortrefflich renoviert. Unter den Skulpturen und dekorativen Schnitzerei auszeichnet man den Altar, der 1747 im Barockstil erbaut wurde. Im XIX Jahrhundert schufen die Künstler Makarewitsch, Reichman, Jablonskij die Dekoration und Restaurierung des Tempels.
Heutzutage gibt es eine Bücherei der Bibliotheken von V. Stefanyk in der Kirche. Das Verlies der Jesuitenkirche kann während einer Exkursion besuchen.
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