Der Saporoshjer Gebietsphilharmonie befindet sich im Glinkakonzertsaal von Saporoshje. Das Gebäude der Philharmonie mit der Hauptfassade auf den Leninprospekt war in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut und liegt im Stadtzentrum. Vor dem Gebäude der Philharmonie steht das Glinkadenkmal, dessen Name die Philharmonie trägt. Der berühmte Komponist sitzt auf dem Sessel in einer nachdenklichen Positur.
Die Saporoshjer Gebietsphilharmonie ist eine der ersten, in der ehemaligen UdSSR eröffneten Philharmonien. Die im Jahre 1939 gegründete Philharmonie entwickelte eine stürmische Tätigkeit und zog nach einigen Jahren aus der Altstadt ins eigentliche Zentrum von Saporoshje um.
Der Entwurf des neuen Konzertsaals wurde vom berühmten Architekten Georg Wegman, dem aktiven Teilnehmer der Rekonstruktionsarbeiten in Saporoshje nach der Beendigung des Großen Vaterländischen Krieges ausgearbeitet. Der Konzertsaal wurde Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts gebaut und 1953 besuchten den neuen Konzertsaal die ersten Zuschauer. Im Gebäude waren zwei Säle (400 und 800 Zuschauer pro Konzert) gebaut. Im Jahre 1954 waren vor dem Gebäude die Wacholdersträucher für die Begrünung verpflanzt, die sich in Saporoshje nicht akklimatisieren konnten.
Der Glinkakonzertsaal ist heutzutage einer der besten Säle in Europa. In der Gebietsphilharmonie verlaufen ständig Auftritte des Kammer- und Symphonieorchesters, Solokonzerte, Gastspiele, Festivals, Wettbewerbe, verschiedene literarische und Schaffensabende u.a. Die Gesamtanzahl dieser allen Maßnah-men und Konzerte zählt jährlich ungefähr 800.
Im Jahre 2008 wurde im Konzertsaal eine volle Rekonstruktion durchgeführt: der Fußboden und Vorhang wurden ersetzt, die Schall- und Lichtausrüstung wurde erneuert, die Wände wurden restauriert, die Sessel wurden neu bezogen. Nach einem Jahr begannen freilich die Säulen beim Eingang zerstört zu werden, die Stuckelemente der Decke im Saal abgefallen zu werden, deshalb wurde eine neue Renovierung angefangen, die sich während vieler Monate ausdehnte.
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