
„Aschenputtel“ (russisch „Soluschka“) nennt man die Höhle auf dem Territorium des Tschernowzy Gebiets. Sie besteht aus einigen Geschossen und ihre Röhren sind etwa 90 km lang (die Höhle wird nicht völlig untersucht).

Die Höhle nimmt mit ihrer Fläche den dritten Platz unter Gipshöhlen und mit ihrer Größe den achten Platz unter den größten Höhlen in der Welt ein.

Der Eintritt in die Höhle befindet sich in Moldau, obwohl ihr Hauptteil in der Ukraine liegt. Die Höhle wurde 1959 nach der Explosion in der Gipsgrube am Dorf Kriwa entdeckt.

Heutzutage befindet sich der gültige Eintritt in die Höhle von Seiten der Ukraine am südwestlichen Rande des Dorfes Podwirne im Nowoseliza Gebiet.

Der Höhlenname erklärt sich daraus, dass die Tschernowzy Höhlenforscher 1977 einen kleinen Spalt in einer Grube in der Bukowina
entdeckt haben. Der schmutzige und reizlose Eintritt in die Höhle enthusiasmierte zuerst die Höhlenforscher absolut nicht und sie nannten deshalb die Höhle „Aschenputtel“ („Soluschka“).
Es gibt in der Höhle Wasserplätze (vor allem in ihrem nördlichen und östlichen Teil). Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie mit Wasser angesoffen. Bei dem Gipsgrubenbergbau wurde das Wasser abgesaugt. Da die Höhle ohne Wasser so wenig Zeit (natürlich im geologischen Maßstab) verbleibt, hat sie keine Sintersteine.
Nachdem unterirdische Höhlen vom Wasser befreit worden waren, wurden sie von Höhlenforschern untersucht.
Säle der Höhle „Aschenputtel“. Die Fachleute haben hier riesige Säle („Soluschka-Saal“, „Säulensaal“, „Dakiensaal“, „Hundertmetersaal“) und zahlreiche Galerien, die echte unterirdische Labyrinthe bilden, entdeckt, wo man sich sehr leicht verlaufen kann und große Schwierigkeiten entstehen, einen einzigen Austritt zu finden.
Geheimnisse der Höhle „Aschenputtel“. Die Höhle „Soluschka“ machte die Höhlenforscher stutzig. In ihren Ablagerungen befand sich das Mineral Burnessit. Bis jetzt wurde dieses Mineral nur auf dem Meeresboden vielkilometriger Ozeanmulden entdeckt.
Da mehrere Galerien ständig mit ergiebigen unterirdischen Gewässern angesoffen sind, wurden in der Höhle zwei 15 – 20 m tiefe Wasserschächte mit dem Ziel gebaut, verschiedene Geschosse zwischen einander zu verbinden.

Hier wurden etwa 20 unterirdische Seen entdeckt: „Blausee“, „Dinosauriersee“, „Nautilussee“ und andere, deren Gewässer laut hydrochemischen Analysen an Mineralsalzen reich sind. Dies bedeutet, dass sie heilkräftig auf den Menschenorganismus einwirken können.

Die Höhlenräume zeichnen sich durch große Ausmaße ihrer Korridoren und Säle aus. Es gibt einige besonders große Säle, zum Beispiel, Antiker Saal ist 100 m lang und 20 m breit und Saal der Tschernowzy Höhlenforscher – 170 m lang und durchschnittlich 30 m breit (die größte Breite beträgt 65 m). Der Dinosauriersaal ist 12 – 15 m hoch.

Die Luft der Höhle „Aschenputtel“ enthält wenig Sauerstoff und viel Kohlendioxid. In der Natur ist solche Luft sehr selten. Warum die Höhle „Aschenputtel“ solche Luft hat, kann niemand erklären.

Noch eine rätselhafte Besonderheit der Höhle „Aschenputtel“ besteht darin, dass alle unterirdische Säle und Galerien mit zarter Lehmschicht der verschiedensten Schattierungen bedeckt sind: grün, blau, rot, schwarz, weiß und so weiter. In einigen unterirdischen Trassen gibt es ungewöhnliche, von Amateurhöhlenforschern angefertigte Lehmskulpturen, die als eigenartige Wegweiser für die zum Besuch interessantesten Säle und Galerien dienen können.

Die Höhle hat eine reiche Innenausstattung, die für Europa einzigartig ist. Sie zieht Touristen aus vielen Ländern der Welt an. Der Kleingruppenbesuch in Begleitung des erfahrenen Höhlenforscher-Reiseleiters ist in der Höhle erlaubt. Jeder Tourist (Exkursionsteilnehmer) soll mit der entsprechenden Höhlenforscherausrüstung ausgestattet sein. Unterirdische Trassen sind nicht markiert.
übersetzt von: 100travels.com.ua
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