In der Zeit des „streitbaren Atheismus“ war eine einzige Weise, von der Vernichtung diesen oder jenen kultischen Bau zu bewahren, seine Spezialisierungsänderung. Bestenfalls wurden sie zu den Museen, die manchmal aber restauriert wurden. Schlimmer war es mit den Tempeln, die man als irgendwelche Lagerhäuser benutzte. Es schien, dass die katholischen Kirchen in der besten Lage waren. Die Besonderheit ihrer Architektur und die Akustik erlaubten sie wie die Häuser der Orgelmusik zu verwenden. Eine solche Kirche ist auch die Antonijkirche in Rowno.

Verschiedene Quellen nennen verschiedene Anfangsdaten des Baues der Antonijkirche in Rowno. Eigentlich hatte die jetzige die Vorgänger. Zuerst 1548 auf Initiative der Fürstin Ostroschska Beata aus der Koszeleskifamilie war das hölzerne Heiligtum errichtet. Aber 1570 war sie von den Tataren vollständig zerstört. Bis zum 1606 dachte niemand über die Wiedergeburt des Klosters nach. Und wieder wurde ein Initiator des Baues die Frau – Anna von Schtemberg, Fürstin Alexandrowa Ostroschskaja. Aber die Zeit verschonte auch diesen Bau nicht. Und 1773 entschieden die Gewaltorgane auf seiner Stelle, den Steintempel zu
bauen. Aber wieder dauerte es die langen Jahre wegen des Mangels an den Finanzen. Es mangelte an Geld sogar bei den Besitzern der Stadt Ljubomirski. Und nur viel später wurde der begonnene Bau erneuert.
Es wurde der Bau des Gebäudes aus dem roten Ziegel aus dem Wohltätigkeitsfonds Fürsten Roman Sanguschko aus Slawuta finanziert. Und das katholische Heiligtum war für die Pfarrkinder 1899 geöffnet. Ziemlich lange Zeit erfreute es die Pfarrkinder nicht nur der Gottesdiensten, sondern auch des Tönens des einzigartigen Organes. Aber der Erste Weltkrieg trug die Berichtigungen bei: der Tempel hat wesentlich gelitten.
Nur 1927 war der Tempel rekonstruiert. Dann bemalte man die Kirche mit der Polychromie, sowie stellte man die neuen Buntglasfenster ein. Die Pfarrkinder waren auch von der Zahl der Ikonen beeindruckt. Die hölzerne Ikone der Gottesmutter, die der Lemberger Töpfer Jan Tscharnokasitsch und seine Frau Rosalie den Rownoer Katholiken noch 1650 opferten, war am ältesten. Und im Zimmer, wo der Priester die Pfarrkinder empfing, konnte man eine Menge der altertümlichen Porträts sehen.
Die Kirche diente auch als die Fürstengruft der Familie von Ljubomirski. Verhältnismäßig ohne Zerstörungen war es auch während des Zweiten Weltkriegs. Das kann man nicht über die
sowjetische Etappe sagen. 1958 wurde es entschieden, die Kirche zu schließen. Es ist interessant, dass einer der Kommunisten-Aktivisten, der die Kreuze über der Kirche sägte, nach den Zeugnissen der Augenzeugen, buchstäblich einige Tage später wegen der unbekannten Gründe das Leben vom Selbstmord beendete. Eine der besten in Europa Orgeln war auch abgebaut, die Krypta mit den Begräbnissen der ehrenvollen Bewohner von Rowno, die viel wie für die Stadt, als auch für den Tempel gemacht haben, war zerstört. Und damaliger Priester Serafin Kaschuba war in Kasachstan gebannt. Lange Zeit stand die Kirche in Rowno leer.
Am Ende der sechziger Jahre des 20er Jahrhunderts war die Kirche ins Kino „Globus“ umgewandelt. Leider war die Architektur der Kirche während der Reparatur stark geändert: zwei Türme waren fast halb abgebaut, und vieles aus dem Kircheneigentum war einfach gestohlen. In den 80er Jahren in der Kirche war der Orgelsaal organisiert.
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