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Ukrainischer Kurort Koktebel (Krim)

Koktebel KrimKoktebel (türkisch „Land der blauen Gipfel“) ist ein kleines Städtchen, das zwischen Feodosia und Kurortnoje liegt. Der Augenarzt Professor S.A. Junge gilt als Gründer des einheimischen Kurortes. Er kaufte das Land des Koktebeltals mit dem Ziel, sie in einen blühenden Kurort zu verwandeln, aber konnte nicht richtig seine Geldausgaben einschätzen. Der Professor musste deshalb das Land in kleine Grundstücke einteilen und es teilweise verkaufen. Also, Anfang des 20. Jahrhunderts sind hier die ersten Datschen entstanden.  Im Jahre 1916 siedelte sich in Koktebel der Dichter und Maler M.A. Woloschin an. Mit der Zeit wurde seine Datsche zum eigenartigen Erholungsheim für Kreativen. Später schenkte er sein Haus dem Schriftstellerver-band. Auf dieser Grundlage entstand das soziokulturelle Zentrum „Koktebel“ (buchstäblich aus dem Russischen Schaffenhaus „Koktebel“) und heutzutage Dichterhaus – Literaturkünstlermu-seum.

Koktebel ist heute ein sehr beliebter Krimkurort. Koktebelstrände sind durch vielfarbige gemütliche Buchten, Berglandschaften und bunte Meereskiesel berühmt. Noch seit Ende des vergangenen Jahrhunderts bemerkten alle Koktebelanhänger, dass sich dieser Kurort durch seine gesunde trockene Luft auszeichnet, die äußerst zur leichten Atmung beiträgt. Deshalb bringen hier Spaziergänge besondere Freude. Koktebel gehört zu wenigen Krimanliegerstädten, wohin sich Krimtataren frei bevölkertbeliebter Krimkurort Koktebel haben. Dieses gastfreundliche Volk schafft hier seine einmalige gemütliche Atmosphäre. Tataren besitzen wenigstens eine Hälfte der hiesigen Einrichtungen, die ihr Familienbusiness sind. Die hiesige Küche zeichnet sich durch ihre Produktqualität und Vielfalt aus. In den letzten Jahren genießt der Nudistenstrand in Koktebel große Beliebtheit.

Neben der Stranderholung bringt den Touristen die Koktebelnatur große Freude. Das Naturschutzgebiet Kara-Dag verfügt über fast alle Flora- und Faunavertreter der Schwarzmeerküste von Krim.

Die biologische Forschungsstation in Kara-Dag gilt als noch eine Sehenswürdigkeit von Koktebel. Sie wurde vom Doktor der Medizin T.I. Wjasemskij gegründet. Wissenschaftler interessieren sich für dieses Land, weil es ein einzigartiger naturmineralogischer Komplex durch eine günstige Verbindung von Erde und Meer, Bergen und Flachländern, Wäldern, Steppen und Halbwüsten ist. Hier wurden über Tausende Pflanzenarten, darunter endemische Arten (mehr nirgends auftretende Arten), mehr als 1632 Schmetterlingsarten, 199 Vogelarten, 107 Fischarten entdeckt.  Auf dem Territorium der Forschungsstation gibt es Naturmuseum Kara-Dag und Aquarium. Besonders beliebt sind Exkursionsfahrten nach Delphinarium, in dem Seebären und Delphine ihre Zirkuskunst zeigen.

„Goldenes Tor“ in Koktebel„Goldenes Tor“ ist ein Basaltbogen natürlicher Herkunft, der im Wasser im 30-Meter-Abstand vom Ufer in der Serdolikowaja Bucht steht. Dieser Bogen gilt als Prunkstück von Kara-Dag. In Koktebel gibt es eine Vielzahl von anderen Buchten. Einige Buchten sind für Touristen ganz annehmlich. Man muss in solchem Fall zu Fuß das Ufer entlang aus Koktebel gehen. Zu einer von der Erde erreichbaren Bucht gehört beispielsweise die Ljaguschatschja Bucht (deutsch Froschbucht). Sie trägt ihren Namen durch riesige froschförmige Steine. Die gemütlichsten Buchten  sind leider nur vom Meer erreichbar.

2011-09-16  Kommentieren  rating:
Tags:  Städte  Krim  

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