Die Automobilroute Charkow – Smijew – Koropowo dauert einen Tag. Während der Reise können Sie sehen verschiedene Denkmäler und wunderschöne Naturlandschaften.
Routenanfang: Charkow
Routenlänge: 60 km (in eine Richtung)
Routendauer: 1 Tag
Der erste Siedlungsort unserer Route ist die Stadt Smijew, die 45 km von Charkow entfernt liegt.

Der Stadtname entstand noch zur Zeit der altrussischen Fürsten. In jenen fernen Zeiten wurde die Stadt, die sich heutzutage an der Flusskreuzung von Msha und Sewerskij Donez befindet, die befestigte Siedlung Smijewo genannt und diente als Verteidigungsfestung. Auf dem an der Stadt anliegenden Territorium können Sie bis heute bestehen bleibende Erdwälle und Festungsüberreste beobachten. Erhalten gebliebene Fragmente der Erdhöhlen und unterirdischen Errichtungen, in denen überlieferungsgemäß Kosakenschätze bewahrt werden, rufen auch immer unter Touristen ein großes Interesse hervor. Im Zweikilometerabstand von der Stadt befinden sich die Smijewer Berge, deren Umrisse und anliegende Landschaften den schweizerischen äußerst ähnlich sind.
Unsere weitere Haltestelle ist der Kosakenberg im Dorf Koropowo.
Dorf Koropowo, Smijewskij Rayon (Landkreis), Charkow Gebiet, 60 km von Charkow entfernt.

Sobald Sie aus Smijew ausfahren, sollen Sie nach links abbiegen und über dem Sewerskij Donez in Richtung des Dorfes Sadonezkoje fahren, dann nach rechts abbiegen und den Fluss entlang bis zu den Koropower Bauerngehöften gelangen und hier über den Fluss wieder überfahren. Um die Route fortzusetzen, müssen Sie Ihr Auto auf einem Parkplatz bleiben und weiter zu Fuß gehen. Am südlichen Rande des Dorfes Karapowo (hinter dem Geschäft) sollen Sie nach rechts abbiegen und dann auf dem Weg und weiter treppab gehen.
Am südlichen Rande des Dorfes Koropowo befindet sich der Kosakenberg – ein sehr schöner und malerischer Ort, mit dem eine Vielzahl von Geheimnissen und Legenden verbunden ist. Die Höhe des Berges beträgt 26 Meter und von seinem Gipfel öffnet sich eine erstaunliche Landschaft. Der Kosakenberg wurde durch traurige Ereignisse des 19. Jahrhunderts – die Vernichtung des ukrainischen Kosakentums berühmt.
Bekanntlich waren Kosaken nicht nur kühne und geschickte Kämpfer, sondern auch Verteidiger wichtiger Objekte, die eine auswärtige Bewachung brauchten, zum Beispiel Klöster und Kirchen. Zu einem ihrer Wachobjekte gehörte das hiesige Nikolajewskij-Kloster, das in der Folge stark litt und zerstört wurde. In der Nähe des Klosters befindet sich der Weiße See, dessen Wasser an Silberionen sehr reich ist.
Wie eine Sage erzählt, um Klosterreliquien vor Entweihung zu retten, warfen sie die Mönche in den See ab. An der Bergabdachung wächst die 600-jährige Eiche, die überlieferungsgemäß Glück in der Liebe bringt. Außerdem ist der Berg von Golschaner Wäldern umgeben, die ein einzigartiges Flora- und Faunanaturschutzgebiet sind.
Nach Charkow kehren wir auf demselben Weg zurück (zuerst von Koropow bis Smijew und dann geradeaus nach Charkow).
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